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Radfahren und Alkohol

Das Fahrradfahren ist eine immer beliebtere Freizeitbeschäftigung: Es dient nicht nur der Überwindung von meist kürzeren Fahrtstrecken zur Arbeit oder Ausbildungsstätte, sondern wird oft als Ersatzfahrzeug genutzt, wenn ein geselliger Abend mit Alkoholkonsum bevorsteht. „Ich fahre mit dem Rad und lasse das Auto stehen, dann kann ich trinken“, lautet die Devise. Das Fahrrad verspricht dabei grenzenlosen Alkoholkonsum. Eine genauere Betrachtung der Unfallstatistik zeigt jedoch, dass Alkohol die zweithäufigste Unfallursache bei Radfahrenden ist. Besorgniserregend ist dabei die hohe Blutalkoholkonzentration (BAK), die verunglückte Radfahrerinnen und Radfahrer aufweisen.

Von allen Beteiligten an Unfällen mit Personenschaden, die alkoholisiert unterwegs waren, machten Fahrrad Fahrende im Jahr 2018 einen Anteil von 30,1 % aus13.

86 % dieser unfallbeteiligten Radfahrerinnen und Radfahrer wiesen BAK-Werte von über 1,1 Promille auf14, dies ist für Kraftfahrzeug Fahrende die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit. Bezogen auf die Altersverteilung stellten die 45- bis 55-Jährigen den höchsten Anteil, gefolgt von den 25- bis 35-Jährigen14a.

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13 Destatis: Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln 2018, S. 11

14 Destatis: Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln 2018, S. 40

14a Destatis: Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln 2018, S. 38

 

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